Geh den Weg - Der virtuelle Friedhof
Bestattungsbräuche




Stirbt ein geliebter Mensch, ist es für die Angehörigen nicht immer einfach, die richtige Bestattung auszurichten. Bei den meisten Christen wird immer noch am öftesten die Erdbestattung vollzogen. Der Christ möchte meist zu seinen Angehörigen verstorbenen Liebsten gehen, um ihn die letzte Ehre zu erweisen. Seit mehreren Jahren nehmen auch immer mehr Christen die Feuerbestattung, um nach Ihren Glauben, den Körper des verstorbenen wieder zur Natur zurückzuführen. Da es bei der Christlichen Beerdigung heißt: „Asche zu Asche- Staub zu Staub“.

Im Buddhismus wird an die Wiedergeburt(Reinkarnation) geglaubt. In der Regel wird ein verstorbener Buddhist verbrannt und die Asche danach in die Erde gesetzt. Dabei geben die Angehörigen Almosen und die Mönche halten Sutren( Reden des Buddhas). Dadurch erhält der Verstorbene eine bessere Wiedergeburt. Im ersten Todesjahr werden immer wieder Totenversammlungen abgehalten, um den Toten zu gedenken.

Bei den Moslems, ist der Tod nicht das Ende, sondern der Übergang, vom Leben ins Paradies.
Jeder Moslem hofft, nach dem Tod bei Gott leben zu dürfen. Der Verstorbene soll nach der Waschung und den Gebeten sofort beerdigt werden, dazu wird er in Tücher gewickelt, seitlich in die Erde gelegt und der Kopf soll Richtung Mekka blicken. Wenn möglich sollte der Verstorbene zu Fuß an die Grabstelle gebracht werden, damit in die Totenengel begleiten können. Nach der Beerdigung gibt es das sogenannte Totenmahl, dazu Versammeln sich alle Trauernden zum gemeinsamen Essen. Drei Tage lang wird dann getrauert, und die engsten Verwandten tragen 40 Tage lang schwarze Gewänder. Des weiteren ist es im Moslemischen Glauben untersagt Laut zu Klagen, da man sonst den Verstorbenen bestraft.

Beim Hinduismus ist es fast genauso wie beim Buddhismus. Hauptsächlich werden die Toten verbrannt. Der unterschied beim Hinduismus ist, dass bei den Beerdigungen nur Männer sind. Frauen ist es untersagt. Anders als in den anderen Religionen tragen die Trauergäste weiße Kleidung und der Sohn oder ein anderer Männlicher Verwandter halten die Predigt.

Das Judentum. Weiß ein gläubiger Jude, dass er bald sterben wird, trifft er schon in vornherein entsprechende Vorbereitungen. Durch Gebete wie des Kol Nidre und des Schma Israel bereitet er sich auf das endende Leben vor.
Ist der Tot Eingetreten zerreißen die Angehörigen ein Kleidungsstück des Toten. Dies ist seit Jahrhunderten Brauch. Danach wird der Leib in ein weißes Totenhemd gesteckt und der Leichnam noch am selben Tag beerdigt. Besucher legen zu ehren einen Stein auf die Grabstelle.
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