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Leben nach dem Tod

Leben nach dem Tod

 

Christen

Bei den Christen geht man davon aus, dass der Tod durch die begangenen Sünden über die Menschen kam. Man lebte daher bis zum Tode von Gott getrennt. Von natur aus ist der Mensch ja eigentlich für das Paradies geschaffen. Christus hat sich für die Menschen an das Kreuz nageln lassen, um die Menschheit von allen Sünden zu befreien. So war eine Gemeinschaft mit Gott wieder hergestellt und jeder, der zu Lebzeiten ein guter und aufrichtiger Mensch war kam in den Himmel, das Paradies und lebte dort weiter in Glückseligkeit und frei von Krankheiten, Angst und Krieg. Diese Menschen wurden am Tag der Auferstehung wieder lebendig gemacht und durften in einem unversehrten Körper weiter leben. Wer jedoch in seinem Leben ungläubig, ein Verbrecher, gar ein Mörder war, der erlebte nach seinem Tod den zweiten Tod und durfte die Annehmlichkeiten im Paradies nicht spüren.

Buddhisten

Im Buddhismus glaubt man an eine Kette von Wiedergeburten. Für einen gläubigen Buddhisten bedeutet die Wiedergeburt immer wieder Schmerz und Leid. Erst am Ende einer solchen Kette kann der Buddhist in den Zustand der Nichtexistenz eintreffen. Das Ziel eines Buddhisten ist es, sich ganz von allen weltlichen Dingen zu lösen um ins Nirwana zu gelangen wo er endlich frei sein kann.

Hinduisten

Im Hinduismus gibt es cirka 120 Götter. Die Hinduisten glauben daran, dass zwar der Körper nicht aber die Seele stirbt. Die Seele nimmt noch einmal den Weg des vergangenen Lebens und geht in einen anderen Körper über. Dies geschieht so lange, bis keine Körper mehr übrig sind. Diese Vorgehensweise wird als Reinkarnation bezeichnet. Wird jemand also krank geboren, so war er im früheren Leben ein schlechter Zeitgenosse. Ist er aber im Gegensatz gesund geboren, muss er aus Überzeugung der Hinduisten ein guter Mensch gewesen sein. Sollte ein Hinduist Selbstmord begehen, wird zwar wiedergeboren, darf aber nicht in einen anderen Körper wandeln und muss als Geist bis ans Ende seiner Tage ausharren. 

Moslem

Die Moslems glauben daran, dass Körper und Seele nur zu Lebzeiten eine Einheit bilden. Stirbt ein Moslem, so zerfällt der Körper und die Seele bleibt unsterblich. Die Seele kommt zunächst in den Himmel und wartet darauf, von Allah sein Urteil verkündet zu bekommen. Wenn Allah die Seele für gut befindet, so darf sie in das Paradies übertreten. Ist die Seele aber etwas Schlechtes so wird sie verbannt in die ewige Verdammnis.

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